 |
 |
 |
Auf dem Pfefferberg, mitten im kulturellen Zentrum von Berlin, zwischen
Veranstaltungsräumen, Kneipen und Galerien, habe ich eine Bildhauerwerkstatt
eingerichtet, in der meine Skulpturen, Schalen, Gefäße und Objekte entstehen.
Ich arbeite mit verschiedenen Steinarten, am liebsten jedoch mit Marmor, dessen
reines Weiß sich für meine vielfältigen Formen am besten eignet. Schon bei der
Auswahl des Materials achte ich darauf, die im Stein gewachsenen Formen
natürlich und organisch herauszuarbeiten. So entstehen auch immer
Unikate. Auftragsarbeiten entstehen nach intensiven Gesprächen mit dem
Auftraggeber. So kann ich die individuellen Wünsche und Vorstellungen in Stein
übertragen.
Marmor ist seit Jahrtausenden ein beliebter Baustein. Schon
die Griechen setzten Marmor als Material für ihre Tempelbauten ein. Marmor gibt
es in den verschiedensten Farbtönen, von schneeweiß über gelblich, blutrot bis
schwarz. Am wertvollsten ist der weiße Marmor, wie er z.B. in Carrara
(Norditalien) abgebaut wird. Marmor ist relativ leicht zu bearbeiten und zu
polieren, weil er als umkristallisierter Kalkstein nicht besonders hart ist.
Eingeschlossene Tonanteile bilden oft beliebte Schattierungen im Marmor, die vor
allem nach Politur zu Tage treten. Im Unterschied zu normalem Kalkstein ist der
Marmor an größeren Calcitkristallen zu erkennen, die dem ganzen Gestein ein
»zuckriges« Aussehen verleihen. Zwischen den Bergen hinter Carrara befindet sich
der berühmteste Marmor der Welt. Weit ausgedehnte weiße Flecken tauchen zwischen
den Berggipfeln auf, die im Winter leicht mit Schnee verwechselt werden. Schon
zur Zeit der Römer und bis vor etwa 30 Jahren wurden die Marmorblöcke auf
Holzschlitten mit einer speziellen Methode, der »Lizzatura«, mit Hilfe von
Ochsen und dem menschlichen Einsatz der erfahrenen Grubenarbeiter zu Tal
gebracht - eine äußerst schwierige und gefährliche Methode. Zur Erinnerung an
die alten Zeiten befördern die erfahrensten dieser Bergmänner im Sommer einen
Marmorblock auf die Art und Weise, wie es früher üblich war. Mit dem Einsatz von
schweren Lastkraftwagen wird der Marmor heute bis zum Hafen von Marina di
Carrara mit LKWs auf den mittlerweise asphaltierten Straßen hinunter
transportiert. Die Bildhauerlaboratorien beherbergen weltberühmte Künstler und
verwirklichen deren Werke. Die Verwendung von Marmor ist auch im täglichen Leben
der Bewohner dieser Gegend verbreitet. Marmorgruben werden zur Aufbewahrung von
Lebensmitteln verwendet: das Berühmteste unter ihnen ist der Speck von
Colonnata!
[Text zitiert von der Website]
|
 |
 |
 |
 |
Stein
Marmor Bearbeitung Schalen Gefäße Berlin Steindesign Schwarzer Marmor Bildhauer Schalen Skulpturen
Geschenkartikel Gefäße Wohnaccessoires Webdesign Berlin Objekte |
 |
|
 |
|
|