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Spezialgebiete:- CMD
- SCHLAFMEDIZIN (Schnarchen, Schlaf mit Atmungsaussetzern (Schlafapnoe)
- PARODONTOLOGIE
CMD
Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Bündelung von meist schmerzhaften
Beschwerden an Kiefergelenken und Kiefermuskulatur. Diese sind oft chronisch und können
über Muskelketten und Nervenverbindungen am gesamten Körper Schmerzen auslösen und sogar
die Körperstatik deutlich verändern. Die Krankheit ist wie ein Chamäleon: Die konkreten
Auslöser können sehr unterschiedlich sein, genauso wie die Symptome.
Schlafmedizin
Wenn ein Mensch schnarcht, dann flattern und schwingen Muskeln und Weichteile in einem
verengten Rachen. Der Betroffene selbst bemerkt oft gar nicht, dass er schnarcht, leidet
aber durchaus unter den Folgen - Mundtrockenheit, Heiserkeit, Halsschmerzen. Am stärksten
gepeinigt ist jedoch meist der Lebenspartner, so dass bei unbehandeltem Schnarchen durchaus
ernsthafte Beziehungsstörungen entstehen können.
Hier verschließen sich dem Betroffenen durch schlaffe Rachenmuskeln und Zunge kurzzeitig
vollständig die Atemwege. Oft atmet er länger als zehn Sekunden nicht. Die Folge: Die
Sauerstoffversorgung ist im gesamten Blutkreislauf unterbrochen – auch im Gehirn. Da
dieser Zustand gefährlich ist, löst das Gehirn ständig Weckmechanismen aus. Meist bekommt
der Betroffene dies nicht bewusst mit, er hat jedoch keinen erholsamen Tiefschlaf mehr.
Schlafapnoe senkt deshalb die Leistungsfähigkeit erheblich, sie kann aber auch noch ernstere
Auswirkungen haben: Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, Tagesmüdigkeit,
Sekundenschlaf beim Autofahren, Depressionen, gestörte Sexualität.
Mit speziellen Zahnschienen kann Schnarchern und Schlafapnoe-Patienten wirksam geholfen werden.
Parodontologie
Zähne werden durch Zahnfleisch, Wurzelzement, Wurzelhaut, kollagene
Fasern und Kieferknochen gehalten. Zahnbelag (Plaque) und Bakterien,
genetische Faktoren, Rauchen oder Stress können dieses Gleichgewicht
zerstören. Die häufigste Form einer Zahnbetterkrankung ist die Zahnfleischentzündung
(Gingivitis), die auf den weiteren Zahnhalteapparat übergreifen
kann (Parodontitis). Hierbei bildet sich der Kieferknochen zurück,
die Zahnfleischtaschen vertiefen sich, insgesamt findet die Zahnwurzel
findet weniger
Halt.
Der Zahnarzt wird in diesem Fall Plaque oberhalb und unterhalb des Zahnfleisches entfernen, wenn
nötig auch chirurgisch. Wir arbeiten mit der Technik der minimalinvasiven Chirurgie, d.h. wir
erhalten so weit wie möglich das körper eigene Material. Ziel ist, eine Schrumpfung des
Zahnfleisches und den Abbau des Kieferknochens so weit wie möglich zu verhindern. In gravierenderen
Fällen können wir durch spezielle Techniken (Membrane, Schmelzmatrixproteine, Knochenersatzstoffe)
den Knochen oft auch wieder aufbauen. Zur Therapie gehört außerdem, zerstörerische Bakterien
auszuschalten und dem Patienten zu helfen, seine Mundhygiene zu verbessern.
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