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Fotograf: juna, Quelle: www.photocase.com
 


.commendations: Carmen Hey

office Villa Amperien

Carmen Hey
 
 
Phone + 49 (0)30 499 122 30
Fax + 49 (0)30 499 122 30
 
Web: www.carmenhey.com
EMail: VillaAmperien@aol.com

    to the website >>
http://www.carmenhey.com/
Die erfolgreiche und meisterliche Musette-Spezialistin bezaubert mit ihrer Präsenz und Lebensfreude. Sie hat eine frische, charmante Ausstrahlung und begeistert das Publikum mit ihrem brillanten wie ausdrucksstarken Akkordeonspiel. Gelernt erst beim Vater, dann Musik Studium - hat jedoch vor allem durch das jahrelange Musizieren mit Sinti-Musikern ihr musikalisches Können geprägt.

VITA
  • geboren 1962 in Künstlerfamilie
  • mit 6 Jahren erster Akkordeonunterricht beim Vater Paul Hey
  •    
  • Förder-, und Begabtenpreise durch Talentwettbewerbe als Jugendliche
  • Musikstudium am Hohner Konservatorium Trossingen 1979-82
  • Hochschule für Musik & Theater Hannover bei Prof. Elsbeth Moser 1982-86
  • Sommerkurs bei Prof. Friedrich Lips aus Moskau
  • Hochschule für Musik in Trossingen bei Prof. Hugo Noth 1986-88
  • Workshop bei Richard Galliano in Cannes – jazz musette
  • tätig als Musikpädagogin (Spieltechnik, Komposition, Improvisation, Stilistik)
  • tätig als Akkordeonistin (Konzerte, Events, Bühnenmusik, Studioarbeit, etc.)
  • Fortbildungen im Bereich creative consulting & coaching 1995-98
    Inhalte: Gestaltung, Kommunikation, Inneres Management, authentischer Ausdruck
    (Freiburg, Zürich, Rom, Boston, München, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin)
  • tätig als creative coach für authentischen Ausdruck „sunshine-service”, Berlin


Was ist Musette - Die Geschichte der Musette:
Entstehungsort: Pariser Arbeiterviertel,
damals Belleville – Rue de Lappe

1867: Erste Fremdarbeiter kommen aus der Auvergne (Mitte Frankreichs) nach Paris, um dort als Kohlenhändler zu arbeiten. Sie brachten ihre gesamte Kultur mit, organisierten Tanzbälle für die gesamte Familie. Das Hauptinstrument war die Cabrette (auch Musette genannt), eine Art Dudelsack, begleitet von Schellen und Banjo. Sie tanzten die sogenannte Bourée, als Vorläufer der Musette im ¾ -Takt.

1887: Italienische Einwanderer kommen nach Paris und bringen das diatonische (wechseltönige) Knopfakkordeon mit.

1902: Einer der Brüder Peguri (ital. Akkordeonhersteller) spielt bei einem der traditionell veranstalteten Tanzbälle – Bal Musette – Chez Bouscatel erstmals auf dem Akkordeon und löste damit die Cabrette ab. Fortan ergaben sich vielseitige neue Möglichkeiten u.a. im Ausdruck und in der Spieltechnik. Das Akkordeon wird zum zentralen Instrument. Der Zauber der Musette mit seinem typischen Instrument ist geboren. Gleich darauf wird das chromatische (gleichtönige) Akkordeon erfunden. Die Stücke entwickeln sich schnell, werden immer virtuoser in ihren Melodien und mit immer reicheren Harmonien unterlegt. Der Musikstil Musette beginnt sich mit seinen vielseitigen Möglichkeiten zu etablieren.

1920: Die Rue de Lappe wird zum Vergnügungsort Nr.1. Später gibt es bis zu 17 Bal Musette – Lokale mit jeweils verschiedenen Interpreten am Akkordeon, wie z.B. Emile Vacher. Aus der Valse–Musette entwickelte sich u.a. durch Tony Murena die Swing–Musette.

1930/40: In der Zeit erlebte der Bal Musette seine Blütezeit als zentraler Treffpunkt der Pariser Gesellschaft. Nach und nach wird der ursprüngliche arme Leute–Bal zu luxuriösen und teuren Bällen organisiert. Jo Privat tritt seit 1937 regelmäßig im Balajo auf. Gus Viseur, ein weiterer Akkordeonist, trifft Django Reinhardt und spielt im Hot Club de France mit ihm zusammen. So kamen neue Einflüsse zur Jazz–Musette hinzu.

1950/60: Die Popularität der kunstvollen Stilform Musette wurde verdrängt durch die vermehrte Verbreitung der Schallplatte, die Live–Musik weniger gefragt machte. Außerdem formierten sich immer mehr Jazzbands nach dem Vorbild Amerikas und waren dortan beliebte Tanzmusik.

1960/70: Es bleibt nur ein Bruchstück dessen übrig, was die Musette–Ära ausmachte, die so genannte Kaufhaus–Musette entsteht. Billige Produktionen der Plattenindustrie mit schlechten Interpreten fügen dem Ruf der ursprünglichen Musette großen Schaden zu. Schließlich verschwindet der Musette–Stil fast völlig. Es ist einigen wenigen (dem unermüdlichem Jo Privat zum Beispiel) und vor allem den Zigeunern zu verdanken, dass die Musette ihr leben nicht aushauchen muss.

1980: Der in Paris lebende Akkordeonist Richard Galliano kreierte die so genannte New Musette und brachte dem Akkordeon sein gesundes Image wieder voll und ganz zurück. Vor allem etablierte er mit seiner Kunst das Instrument im Jazz.

1990: Es gibt weitere Vertreter der New Musette wie Jacques Bolognesi, Daniel Colin, Marcel Azzola und andere, die die Verbindung zur allgemeinen Musikwelt wieder absolut herstellten und die Isolation des Akkordeons aufheben. Man darf gespannt sein.

Referenzen
  • ZDF-Filmmusik „der rote Schuh”, Komponist Christian Knobel
  • Mitwirkung bei Jingle-Produktion für „Tour de France”
  • SWR Sendungen mit Akkordeon Musik
  • Projekt „Pop-Akkordeon”, Komponist Chris Weller, München
  • Liedbegleitung für Kabarettist Martin Herrmann (CD)
  • Bühnen Musik in „Talisman”, Freiburger Theater
  • Bühnen Musik in „Feuerlili”, Freiburger Theater
  • Bühnen Musik in „der Vagabund”, Allemannische Bühne Freiburg
  • Live-Performance in Ballett-Choreographie „Domino”, von Renate Killmann
  • Live-Performance zusammen mit japanischer Kunstmalerin
  • Experimentelle Musik, „Inquantamonica”, von Jürgen Palmtag (CD)
  • Experimentelle Musik „Expression”, E-Akk., E-Gitarre, Schlagzeug, Baß, Gesang
  • „Geophon-Paris”, musikalische Mitwirkung für Audioguide (CD)
Presse
  • "wirklich eine Hommage an das Akkordeon, einem Instrument, das geradezu prädestiniert ist alle Tiefen menschlicher Leidenschaft auszuloten und dann doch wieder leichthin zu plaudern vermag"
  • "Bei dieser Musik gibt es keinen Umweg über den Kopf, keine Chance, man wird direkt gepackt. Mehr, mehr!"
  • "Amusette überzeugt mit sehr authentisch vorgetragener Musette-Musik"
  • "Amusette bescherte bei Konzert ein amüsantes Musik Erlebnis
  • "Feingefühl für die Stimmung der Lieder ... ein bezaubernder Abend"
  • "Amusette zeigt gehörig französisches Flair und riss das Publikum mit - Virtuose Beherrschung der Instrumente ... eine Paris Night zum Vergnügen des Publikums"
  • "Die charmante Akkordeonistin Carmen Hey beherrscht ihr Instrument virtuos. Ihre unvergleichbare Ausstrahlung und die Freude an der Musette, machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis"
  • "Phantastischer Vortrag - Publikum restlos begeistert"
  • "Federleichte valse musette serviert - französisches Esprit im ausverkauften Restaurant der Bundeskunsthalle Bonn. Pures Frankreich Feeling mit allen spieltechnischen Finessen!"
Die neue CD "Summer Breath" - Carmen Hey und Jazz-Manouche - ist fertig und wird demnächst im Handel erhältlich sein. Gastmusiker: Martin Weiss (Git.), Kussi Weiss (Git.), Gigi Reinhardt (Git.), Hänschen Lauenburger (Bass.) [Text zitiert von der Website]
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