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Fotograf: DieAna, Quelle: www.photocase.com
 


.referenz: Faustlos

Heidelberger Präventionszentrum (HPZ)

Geschäftsführung:
Axel Dewald, Dr. Andreas Schick
Keplerstraße 1
D-69120 Heidelberg
Fon 06221 - 914422
Web: www.faustlos.de
EMail: info@faustlos.de

    Hier geht es zur Webseite >>
http://www.faustlos.de/
"Spielerische Raufereien gehören zum Alltag von Kindern. Sowohl die Kriminalstatistik als auch Medien und Fachzeitschriften weisen jedoch darauf hin, dass die Kinder- und Jugendkriminalität in den letzten fünfzehn Jahren deutlich zugenommen hat. Besonders besorgniserregend ist, daß die Täter immer jünger werden. Auch wenn neun von zehn Jugendlichen Gewalt nach wie vor ablehnen und sich entsprechend verhalten, sind Kinder heute häufiger dazu bereit, zu Mitteln der Gewalt zu greifen als früher. Ca. zwei Prozent der Kinder an Kindergärten und Schulen sind aufgrund ihres impulsiven und aggressiven Verhaltens gefährdet, und für die Lehrkräfte und Erzieherinnen zur Belastung geworden.
Das Thema Gewalt und Aggression unter Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum der Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Diskussion gerückt. Die sich abzeichnende Entwicklung verlangt zunehmend nach Lösungen im Sinne von Intervention und vor allem in Sinne von Prävention, denn Präventionskonzepte scheinen sowohl langfristig erfolgreicher als auch deutlich kostengünstiger zu sein als Interventionsmaßnahmen. Diese präventiven Maßnahmen müssen vor allem zwei Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen zum einen möglichst früh in der Entwicklung von Kindern ansetzen und müssen zum anderen über die Entwicklungszeit der Kinder hinweg kontinuierlich eingesetzt werden. In Deutschland werden derzeit sehr viele Konzepte zum Eindämmen der Gewalt eingesetzt. Es mangelt jedoch an systematischen Ansätzen, die die Kinder über einen längeren Zeitraum immer wieder emotional stärken. FAUSTLOS schließt diese Lücke und will Kinder stark machen, ohne dass sie ihre Fäuste gebrauchen müssen."

"FAUSTLOS ist ein für die Grundschule und den Kindergarten entwickeltes Curriculum, das impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern und ihre sozialen Kompetenzen erhöhen soll. Es ist die deutsche Version des amerikanischen Programms SECOND STEP, das vom Committee for Children in Seattle entwickelt wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Das Curriculum vermittelt mit 51 bzw. 28 Lektionen Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Unterrichtet werden die Lektionen von LehrerInnen bzw. ErzieherInnen, die vorab an einer entsprechenden Fortbildung teilnehmen."

[Text zitiert von der Website]
Prävention Schule Ausbildung Gewaltbereitschaft Konflikte Konflikttraining Konfliktberatung Strategien Seminare Workshop
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